Kommentar von: Ulrike [Besucher] · http://www.ostwestwind.twoday.net
Deine Umrechnung von Trocken- auf Frischhefe kann ich nicht teilen. Auf meinen Trockenhefepackungen steht 7 g Trockenhefe entsprechen 25 g Frischhefe, das sind bei mir 0,5 TL Trockenhefe/5 g Frischhefe. Nach diesem Prinzip backe ich alle Brote und Kuchen.
08.09.09 @ 06:46
Kommentar von: claudia [Mitglied] E-Mail
Ich habe immer die Angabe, dass 1 Päckchen Trockenhefe einem Würfel frischer Hefe entspricht. Eine Packung Trockenhefe (leider ohne Gramm-Angabe) ergibt auf meiner Waage 6 g. In der Literatur finden sich ganz unterschiedliche Angaben: Harold McGee schreibt etwas von 2,5 bis 20g frischer Hefe auf 500g Mehl, bei Trockenhefe empfiehlt er ungefähr die Hälfte, nämlich 1,25 bis 10 g Trockenhefe auf 500g - was im höchsten Fall mehr als ein Paket Trockenhefe wäre. Auch der Hersteller Allison schreibt, dass man das Verhältnis von frischer zu Trockenhefe 2:1 rechnet - die empfehlen sogar 15 g Trockenhefe auf 650 g Mehl. Wer die Teigführung beherrscht und den Hefeteig kennt, kann natürlich mit ganz unterschiedlichen Mengen an Hefe fast identische Resultate erzielen.

Nach Deiner Berechnung, dass 0,5 TL Trockenhefe = 5 g frischer Hefe sind, müsste ja ein Paket Trockenhefe 4 TL Hefe enthalten - da stimmt irgendwas nicht.
08.09.09 @ 08:47
Kommentar von: claudia [Mitglied] E-Mail
Und was mir noch einfällt: Es gibt in Deutschland auch "Instant-Hefe", die aber nichts mit "Instant Yeast" gemein hat. Bisweilen unterscheiden sich die Trockenhefen im Volumen.
08.09.09 @ 08:51
Kommentar von: Billigflug [Besucher] · http://www.ticketpoint.de
Hallo Claudia,
bisher habe ich auch immer eine Fertigmischung verwendet, da ich mich nicht getraut habe, einen Hefeteig selbst zu machen. Ich habe immer geglaubt, dass man da so viel falsch machen kann ... da kam mir die Fertigmischung dann gerade recht.
Da ich nun aber deine Tipps gelesen habe, denke ich, dass auch mir ein Hefeteig gelingen würde. ;-)
Ich werde es beim nächsten mal jedenfalls ausprobieren. Kann ich mich wieder bei dir melden, wenn dabei unerwartete Probleme auftreten?
08.09.09 @ 11:28
Kommentar von: Balu [Besucher] · http://www.b-a-l-u.de/
Schöne Zusammenfassung.

Was ich immer nicht verstehe ist: Wieso lässt man einen Teig gehen, knetet ihn dann aber wieder zusammen, um ihn ggfs. nochmal gehen zu lassen?

Was bewirkt das?
08.09.09 @ 12:11
Kommentar von: Buntköchin [Besucher] · http://www.buntcooking.com
Meine Dinkelpizza funktioniert auch mit Hefe und völlig ohne Weizenmehl. Ist natürlich nicht so fluffig wie ein Weizenhefeteig, aber er geht trotzdem auf. Mit Hefe kann man wahrscheinlich ein Leben lang forschen.
08.09.09 @ 19:42
Kommentar von: Ute-S [Besucher]
In den alten Rezepten meiner Oma schreibt sie immer "für 7 Pfennig Hefe". In der Nachkriegszeit muss der Hefepreis also recht lange stabil gewesen sein.

Und Deinen Rat, eine genügend große Schüssel zu nehmen kann ich nur unterstreichen, seit mir ein auf der Heizung stehender Hefeteig (auch noch mit Safran gefärbt) die Gardine hoch geklettert ist.
08.09.09 @ 23:18
Super, endlich jemand, der den Finger hebt, wenn es um Fertigteig o.ä. geht.
Ich mache meinen Hefeteig immer selbst und habe noch nie Probleme mit dem gehen des Teiches gehabt.

Gruß, die Erdbeere
19.01.10 @ 12:19

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