Das reicht schon fast f?r ?ne Promotion ;-)

Sind Dir bei Deinen Experimenten schon mal Joghurts mit "Frischk?sezubereitung" ?ber den Weg gelaufen? Das steht n?mlich immer auf den Fruchtzwergen drauf. Bin n?mlich nicht so ein Joghurtfan, Quark aber schon, weshalb mir Fruchtzwerge so gut schmecken :-))
Vielleicht kann man die ja auch selber machen, ohne die ganzen Aromastoffe?!
25.08.06 @ 09:49
Kommentar von: ostwestwind [Besucher] · http://ostwestwind.twoday.net
@Nina: Fruchtzwerge sind kein Joghurt sondern Quark, also Frischk?se, der zubereitet wurde, deshalb Frischk?sezubereitung.
25.08.06 @ 10:08
Kommentar von: claudia [Mitglied] E-Mail
Genau, und deshalb hat das auch nix mit Joghurtzubereitung zu tun. Da tun die Milchs?urebakterien ihre Arbeit. Quark wird ?hnlich wie "normaler" K?se hergestellt, zumindest ganz am Anfang. Deshalb wird Quark oft auch als "Frischk?se" bezeichnet. Im franz?sischen hei?t er in einer cremigen Variante auch "fromage blanc".
25.08.06 @ 10:09
Kommentar von: Astrid [Besucher] · http://www.lacerise.blogspot.com
I love yogurt and I love your scientific curiosity! Thanks for sharing.
25.08.06 @ 14:05
Ok, Du bist zwar ein bisschen (Yoghurt-)wahnsinnig ;-) aber ich habe wieder etwas gelernt! ;-)
27.08.06 @ 15:53
Kommentar von: Acetta [Besucher]
Hallo Claudia,
ich mache den Joghurt viel unkomplizierter.
Ich gebe 2 Liter 3.5% H Milch in einen Kochtopf Heize den Backofen auf 50 Grad vor . Gebe einen saueren Becher Joghurt als Starter in die Milch. Erw?rme sie auf der Herdplatte etwas mehr als lauwarm , ich neheme den Fingertest dazu und gebe dann den Topf in den nun wieder ausgestellten Backofen. Solltest Du das ganze Abend machen, hast Du am n?chsten Tag einen k?stlichen und stichfesten Joghurt. Zugegeben es sind 2 Liter Joghurt , aber er h?lt sich ja auch einige Tage im K?hlschrank.
Acetta
19.10.07 @ 11:18
Kommentar von: MANFRED [Besucher]
ICH HABE GRADE EINEN ANSATZ VON JOGURT
UND H- MILCH 3,5 % UND ZWAR IM REIS KOCHER
DA BLEIBT ER LAGE GENUG WARM.
GRUSS MANFRED
21.08.08 @ 22:52
Kommentar von: Meierlein [Besucher]
Also der Fettgehalt spielt normalerweise bei der Milch kaum eine Rolle, die Milchsäurebakterien verarbeiten den Milchzucker(Lactose) in Milchsäure und Aromastoffe: durch die Milchsäure denaturiert das Eiweiss und der Joghurt wird stichfest.Am besten wachsen die Bakterien bei 40 Grad, bei leicht über 40 Grad wird durch schnelle Säuerung der Joghurt saurer und auch schneller sauer- aber es entstehen auch weniger Geschmacksstoffe. Zu Hause mit dem Bett als Brutschrank ist das auch schwer so genau hinzubekommen.

Quark wird übrigens mit mesophilen Kulturen angesetzt die nur 20-22 Grad Celsius brauchen und ganz andere Geschmäcker bilden, früher wurde dann die sich absetzende Molke abgeschöpft und man hatte den Quark, heute machen das meist grosse Zentrifugen.

Im allgemeinen muss man sagen das man die Milch einfach zu Hause nicht so schonend bearbeiten kann wie die Meierei- es fehlen einfach die technischen Möglichkeiten.
Ich glaub ich traue mich das mal zu sagen denn ich arbeite in einer Meierei.

Gruss
Meierlein
20.06.09 @ 16:44
Kommentar von: claudia [Mitglied] E-Mail
@Meierlein: Vielen Dank für die umfassenden Anmerkungen zur Joghurt- und Quarkherstellung. Ich glaube auch, dass Meiereien sehr viel gleichmäßigere und konstantere Temperaturen sicher stellen können.
23.06.09 @ 13:05
Kommentar von: Bogi [Besucher] E-Mail
Also ich komme aus Bulgarien und hier machen wir unseren Joghurt selber, und niemand benutzt irgendwelche Milchpulver oder Dampfgarer, "Joghurtmaschienen" ect.
Ich denke es hat viel mit Frischmilch zu tun,aber vor allem mit dem Joghurtansatz - auf bulgarisch "zakvasa"(also dem was man in die Milch gibt). Wir hohlen unsere Milch vom Bauern - Schafsmilch - einfach besserer Geschmack (ueberhaupt nicht streng) als Kuhmilch und kochen sie dann ab, in speziellen Milchkochtoepfen (Aluminiumtopf/doppelwandig, zwischen den Waenden mit Wasser befuellbar - die Milch kann so nicht "anbraten"/ueberkochen).
Ich warte das die Milch abkuehlt, solange, bis ich einen Finger in die Mmilch halten kann ohne das es mir zu heiss ist. Dann nehme ich Joghurt(zakvasa) - am allerbesten direkt vom Bauern, denn der hat keine Zusatzstoffe - in kauflichen Joghurts ist allerhand drin, nur nicht echter Joghurt (Milchpulver und Haltbarmacher ect., die den Prozess im Joghurt stopppen, der eigentlich den Joghurt erst Joghurt werden laesst - Bakterien), so erhaelt man oft waessrigen Joghurt als Resultat,wenn man Gekauften benutzt. Wiegesagt, Joghurt direkt vom Bauern , fuer je einen Liter - einen grossen Essloeffel. Ich tue diesen jedoch nicht direkt in den Topf mit der Milch, sondern erst in ein Glas und tue etwas von der warmen Milch dazu und verruehre es solange bis es keine Klumpen mehr hat und alles gut fluessig und saemig ist , das kommt dann in den topf mit der Schafsmilch. Gut verruehren, in Schraubglaeser abfuellen und ab in den Ofen (kleiner Ofen ) nicht vorgeheizt!!Deckel zu und je nach dem 4 bis 8 Stunden warten manchmal auch 12, kann dann aber zu sauer werden . Das Resultat ist ein absolut fester, oft extrem sahniger wohlschmeckender joghurt. Ebenfalls klappt es wunderbar mit frischer Kuhmilch. Haben es auch mit Ziegenmilch probiert, wird immer waessrig, nehme an wegen dem unterschiedlichen Fettgehalt des Joghurtansatzes(Schafsmilchjoghurt, recht fett) und der Ziegenmilch( fettarm ).

17.07.09 @ 01:34
Kommentar von: claudia [Besucher] · http://www.foolforfood.de
Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Ich denke, es ist schon ein Unterschied, ob man den Joghurt aus industrieller Fertigung nimmt oder vom Bauern. Allerdings nicht in Deutschland, wo aufgrund der vielen Hygiene-Vorschriften häufig viel Geschmack auf der Strecke bleibt ...
17.07.09 @ 12:07

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