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Arme Ritter

Arme Ritter

"Arme Ritter" haben für mich ein filmisches Denkmal: Dustin Hoffman in "Kramer gegen Kramer". Bei dem Frühstücksmahl, dass er zunüchst anrührend unbeholfen zubereitet, ist viel Eierschale in der Pfanne. Die skeptische Anmerkung seines Sohnes quittiert Hoffman mit "So werden die armen Ritter schön knusprig!". Und natürlich kommt dort die Milch auch erst zum Schluss dazu. Alles quatsch natürlich. Von meinen selbstgebackenen Broten bleibt eigentlich immer ein Rest übrig, der normalerweise einfach schon zu altbacken ist. So auch bei dem Pane pugliese. Genau richtig für Arme Ritter.

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  • Rührei

    Rezept für Rührei

    Wie profan: Rührei. Und doch für mich der absolute Albtraum in deutschen Mittelklasse-Hotels. In den Chafing Dishs der Frühstücksräume werden meist gebratene Eimassen warm gehalten. Mit einem seidig glänzenden Rührei, das lecker-cremig auf den Teller fließt, hat das nicht mehr viel gemeinsam, passt aber in Analogie zu den kleinen miesen Würstchen und dem labbrig warmen Speck, bei dem allenfalls die Farbe an knusprig erinnert. Bratwürstchen und Speck rahmen gemeinhin dieses Rührei ein. Aber was isst man nicht alles, wenn Formschinken, Schnittkäse und Obstsalat aus der Dose die Alternative sind ... Bei solchen Erfahrungen wundert es mich nicht, wenn Gordon Ramsay erklärt, dass ein neuer Koch erst einmal Rührei zubereiten muss. Wenn er seine Sache gut macht, dann könne er auch sonst gut kochen. Welch ein Statement! Eine kleine Herausforderung für einen Sonntagmorgen - mit diesem Video aber kein Problem ...

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  • Pochierte Eier

    Pochierte Eier

    Update am Ende des Artikels

    Pochierte Eier mochte ich schon immer gern. Ich hielt sie allerdings für eine Kunstform. "Verlorene Eier" fand ich als Bezeichnung für die im Wasser gegarten Eier sehr treffend, denn die sahen immer so zerfleddert aus. Auch wenn hier schon einmal Eier in Folie pochiert wurden, ich versuchte mich bislang immer an Eiern im Gefrierbeutel. Das hatte einen großen Nachteil: Ein Gefrierbeutel ist etwas starrer als Frischhaltefolie. Das pochierte Ei hinterher deshalb recht faltig und schlecht aus dem Beutel zu lösen. Außerdem hat das Ei die unangenehme Eigenschaft, es sich in einem Zipfel des Beutels bequem zu machen, was wiederum zu einem unförmigen Ei f?hrt. Als ich heute morgen bei Delicious Days wiederum den Tipp mit der Frischhaltefolie sah, musste ich das auch einmal ausprobieren. Ganz auf die Schnelle, noch bevor es aus dem Haus ging.

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  • Geröstete Kartoffel-Julienne mit Spiegelei

    Kartoffel-Geröstetes

    Nein, es sind keine Rösti - auf dieses emotional beladene Thema lasse ich mich heute nicht ein. Wer ein Rezept für Schweizer Rösti sucht, ist hier gut beraten. Ich hatte lediglich überlegt, ob ich wieder einmal Bratkartoffeln aus blauen Kartoffeln machen soll. Mit einem neuen, unfallträchtigen Julienne-Schneider musste aber herumgespielt werden. Herausgekommen sind einfache, geröstete Kartoffel-Julienne. Mit Spiegelei.

    Ich habe die blauen Kartoffeln mit dem Julienne-Schneider in feine Streifen gerissen gehobelt, gesalzen und anschließend in Butterschmalz in einer Pfanne knusprig gebraten. Leicht gepfeffert und oben drauf ein Spiegelei. Knusprig, lecker und unkompliziert. Und erstaunlich, wie man aus einem 0815-Gericht, ein optisch extravagantes und poppiges Mahl machen kann.

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  • Eier im Glas - Egg Coddler

    Eier im Glas mit Pilzen

    Eier im Glas inspirierten mich bereits in Michel Roux' "Eier". Bis ich das Vorhaben in die Tat umgesetzt hatte, verging allerdings einige Zeit. Dabei sind die Eier im Glas richtig unkompliziert. Gerade wenn man mehrere Leute beispielsweise zum Brunch-Besuch hat und gern weiche Eier servieren möchte. Wer das ganz stilvoll machen möchte, kann britische Porzellanförmchen nehmen. Die sind für diese Art Eier gemacht und lassen sich mittels Schraubverschluss verschließen und werden "Egg Coddler" genannt. Sehen auch vom Design her "very british" und etwas puschig aus.

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  • bloggerei.de