Bill Buford - Hitze

Bill Buford HitzeWovon träumt ein Foodie? Davon, nachts in einem Pralinenladen eingeschlossen zu werden? Sich jedes erdenkliche Restaurant leisten zu können, wann immer man möchte? Vielleicht. Viel eher träumen aber die meisten davon, einmal den Spitzenköchen über die Schulter zu schauen oder gar selbst den Kochlöffel in den hitzegeschwängerten Küchen zu schwingen. Einfach alles liegen lassen und drauf loskochen. Einer, der sich diesen Traum erfüllt hat, ist Bill Buford, ehemals Literatur-Chef des "New Yorker". Was zunächst nur rein berufliches Interesse war, um ein Portrait über Mario Batali, Chef des "Babbo", einem italo-amerikanischen Restaurant in New York, zu schreiben, wurde zu einer langen Lehrzeit. "Hitze" beschreibt die einzelnen Stationen.

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  • Smoothie mit Ananas und Birne

    Smoothie

    Vor einigen Jahren waren sie der breiten Masse unbekannt und wurden anfangs wohl eher als "Schmusie" denn - korrekt ausgesprochen - als Smoothie bezeichnet. Seit gut 1,5 Jahren nimmt die Zahl der frischen Frucht-Saft-Pürees in den K?hlrergalen der Supermärkte stetig zu. Sogar die Discounter mischen mit, wenn es um's Obst zum trinken geht. Doch das fruchtige Vergnügen hat seinen Preis, wie auch Wohl bekomm's! kürzlich schrieb. Die meisten kleinen Fläschchen sind preislich oberhalb der 2-Euro-Grenze angesiedelt. Mein absoluter Favorit ist der Fruchtbar-Smoothie Mango-Maracuja, wobei der Hersteller nicht von Smoothie, sondern von Fruchtsnack spricht. Auch die neuste Fruchtbar-Kreation "Ananas-Birne" weckte mein Interesse - allerdings nicht das Interesse, den Smoothie zu kaufen, sondern davon inspiriert mal wieder einen eigenen Smoothie zuzubereiten.

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  • Arme Ritter

    Arme Ritter

    "Arme Ritter" haben für mich ein filmisches Denkmal: Dustin Hoffman in "Kramer gegen Kramer". Bei dem Frühstücksmahl, dass er zunüchst anrührend unbeholfen zubereitet, ist viel Eierschale in der Pfanne. Die skeptische Anmerkung seines Sohnes quittiert Hoffman mit "So werden die armen Ritter schön knusprig!". Und natürlich kommt dort die Milch auch erst zum Schluss dazu. Alles quatsch natürlich. Von meinen selbstgebackenen Broten bleibt eigentlich immer ein Rest übrig, der normalerweise einfach schon zu altbacken ist. So auch bei dem Pane pugliese. Genau richtig für Arme Ritter.

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  • Pane pugliese

    Pane pugliese mit Mortadella

    Ohne jemals in Apulien Brot in lokalen Bäckereien erstanden zu haben, ist es schwierig, zu beurteilen, ob man es mit einem klassischen Rezept zu tun hat. Ich hatte am Wochenende Lust, wieder einmal Brot zu backen. "Pane Pugliese", wie es hier gebacken wurde. Ein schönes Brot, auch wenn ich mittlerweile glaube, dass in Apulien eher anderes Brot gebacken wird.

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  • Crêpes mit Orangen und Maracuja

    Crèpes mit Orangen und Maracuja

    Es war ein Ausriss aus einer kleinen Kochzeitschrift: Crêpes mit Orangen- und Maracuja-Kompott. Kompott in erster Linie deshalb, weil eine Sauce aus Orangen- und Passionsfruchtsaft mit den Kernen leicht anpüriert wurde. In dem Rezept stand sinngemäß, dass die zerschredderten Kerne der Passionsfrucht Gelatine freisetzen und so die Sauce etwas eindicken. Gelatine ist natürlich Blödsinn. Was nun genau für die Bindung verantwortlich ist, weiß ich nicht und ich habe das Anpürieren auch nicht ausprobiert. Lieber auf den ganzen Kernen herumknuspern.

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  • bloggerei.de