Schinken mit Melone
Von Claudia am Nov 16, 2008 | In Partyfood, Antipasti, Klassiker, Frühstück & Brunch, Sommer | 13 Feedbacks »

Eigentlich nimmt man für diesen Klassiker ja Parmaschinken. Ich nehme dafür allerdings häufig Südtiroler Bauernspeck, ebenfalls hauchdünn aufgeschnitten. Zum einen schmeckt er mir in der Kombination mit einer Zuckermelone besser, zum anderen ist er in der Aufschnitt-Theke meist frischer. Bei Parmaschinken hatte ich oft das Problem, dass er ganz einfach muffig schmeckt.
Normalerweise ordne ich die Melone immer in Spalten an und drappiere den Schinken dadrüber. Diesemal habe ich die Melone horizontal - und nicht vertikal - durchgeschnitten, die Samen entfernt und dann dünne Scheiben geschnitten und die Schale rundherum abgeschnitten. Die entstandenen runden Scheiben sahen mit dem Loch sehr dekorativ aus. In den mittigen Kreis habe ich dann jeweils eine Scheibe Schinken bzw. Speck gelegt, den ich vorher fächrig gefaltet hatte. Jedenfalls soweit das möglich ist.
Diese Art der Präsentation eignet sich besonderse für Büffets, weil die Leute dann keine Melonenschalen auf ihren Tellern herumtragen müssen. Andererseits benötigen sie so ein Messer, um die Melone zu schneiden. Mir gefällt’s mit den Runden Scheiben prima. Die Tomaten passen jetzt nicht unbedingt dazu, aber auf der Platte war noch Platz und zu den anderen Kleinigkeiten des Abendbrots passten die recht gut. Das Fett habe ich am Speck gelassen - ich überlasse jedem selbst, ihn zu entfernen. Meist spalten sich die Gäste in zwei Gruppen: Die eine ist beim Anblick des Fetts angewidert, die andere ist verzückt und spricht vom Geschmacksträger. Jeder wie er mag …
13 Kommentare
@Véronique: Diese Melone hier im speziellen war leider nicht der Knaller, dafür war es zu "früh". Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Melonen im Februar am besten sind. Kommen dann natürlich von der Südhalbkugel. Es ist schon pervers, dass es dann mitten im Winter die Melonen so günstig gibt wie sonst nie im Jahr.
Gruß
Wunderschönes Fotoarrangement! ,-)
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