Kategorie: Rezensionen

Film for Food

Essen im Film
Heute wieder ein Gastbeitrag von Oliver! Alles dreht sich um's Essen im Film:

Die Berlinale bittet zu Tisch. Wie im vergangenen Jahr findet auch dieses Mal im Rahmen des Filmfestivals die Veranstaltungsreihe "Kulinarisches Kino" statt. Mit Recht, denn die Verbindung zwischen Küche und Kino ist spannend, vielschichtig und hat eine lange Tradition. Bereits die Gebr?der Lumière entdeckten 1895 mit "Baby's Breakfast" die Nahrungsaufnahme als Sujet und seitdem hat uns das Essen oft viel über die Charaktere verraten: Wenn ein Mafiaboss gerne Pastasauce kocht, kann er kein wirklich schlechter Mensch sein. Im modernen Kino ist Essen oft auch Sinnbild für Sinnlichkeit oder wie Regisseur Fatih Akin es mal in einem Interview sagte "Essen ist Sex". Das schöne dabei, Filme dürfen alles zeigen und bleiben dennoch jugendfrei.

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  • Jürgen Dollase: Kochuniversität - Tomaten

    J?rgen Dollase - Kochuniversität Tomaten
    Der erste Gast-Beitrag bei fool for food! I proudly present: Oliver!
    Oliver Küch lebt in Darmstadt, und wir haben uns vor über einem Jahr einmal in Hamburg kennengelernt. Da wusste er allerdings noch nicht, dass ich fool for food bin. Er las also eine ganze Weile hier mit, ohne zu wissen, dass wir bereits einmal gemeinsam zu mittag gegessen hatten. Ein Freund gab dann den Anstoß dazu, dass wir uns kulinarisch austauschten - und Oliver sein Interesse bekundete, ab und an als Gast hier zu schreiben. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier ist sein erster Beitrag!

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  • Jörg Zipprick - Das kleine Küchenkabinett

    Das kleine K?chenkabinett
    Ein Verleger erklärte mir einmal, dass Kochbücher nicht gelesen, sondern verschenkt werden. Nun ist das bei mir, wie bei vielen Foodies, anders. Kochbücher und Bücher zum Thema Kulinarik haben einen festen Platz auf meinem Nachttisch und mit etwas dickeren W?lzern setze ich mich gern an den Esstisch. Wenn aber ein Buch das Potenzial zum "Geschenkbuch" hat, dann ist es "Das kleine Küchenkabinett" von Jörg Zipprick.

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  • W. Siebeck: Die Deutschen und die Küche

    Wolfram Siebeck: Die Deutschen und ihre Küche
    Entweder man hasst ihn oder man mag ihn - kaum ein Gastrokritiker polarisiert wie Wolfram Siebeck. Seine Worte meist so scharf wie feinste Kochmesser, oft sarkastisch und ab und an verletztend. An der Küche der Deutschen lässt er selten ein gutes Haar. Ich selbst schwankte häufig zwischen Bewunderung und Verachtung wenn ich wahlweise etwas etwas Polemisches, Unfaires oder einfach nur sehr Einseitiges von diesem Kritiker-Papst - im Feinschmecker oder der Zeit - gelesen hatte. Inzwischen meine ich: Wir brauchen noch viel mehr Gastrokritiker, die bis auf die Knochen sezieren, polarisieren und uns immer wieder daran erinnern, dass "das Ideal der deutschen Esser" nicht die "große" billige Portion sein sollte. Mit sehr viel Freude am Quellenstudium ist Wolfram Siebeck dem Phänomen der deutschen Küchen auf den Grund gegangen. Herausgekommen ist eine spannende Geschichte der deutschen Esskultur: "Die Deutschen und Ihre K?che"

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  • Grützwurst mit herbstlichen Früchten

    Grützwurst mit herbstlichen Früchten

    Es gibt Kochbücher, die einen ganz besonderen Reiz ausüben. Schon beim In-die-Hand-Nehmen fällt "Schwein & Sohn" angenehm handschmeichlerisch durch die gepolsterten rosa Buchdeckel auf. Ich habe das Kochbuch schon eine ganze Weile und habe es immer wieder zur Hand genommen. Viele deftige Rezepte, die ihrer Erprobung harren, weil sie mitunter viel zu deftig scheinen. Den ganzen Sommer habe ich das Kochbuch immer wieder in Augenschein genommen und auf den Herbst gewartet. Nachdem heute morgen die ersten dicken Schneeflocken vor meinem Küchenfenster tanzten, gab es heute abend etwas Fruchtig-Deftiges: Grützwurst mit herbstlichen Früchten.

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