Spätzle-Profi
Von Claudia am Jan 8, 2008 | In Fool for gadgets | 14 Feedbacks »

Bislang nannte ich eine Kartoffelpresse oder besser zwei mein eigen. Wobei Nr. 2 ursprünglich dazu angeschafft wurde, um korrektes Spaghetti-Eis zu produzieren. Warum das mit Nr. 1 so schlecht ging, darüber habe ich mich bereits ausgelassen. Nun hatte ich Presse Nr. 2 in Stuttgart erworben. Dort sah man das ganze nicht als Kartoffelpresse, sondern als "Spätzle-Schwob". Damit Spätzle herzustellen, war mir allerdings zu viel Geschmadder. Und ans Spätzle-Vom-Brett-Schaben habe ich mich nie getraut, um mich als Fisch-Kopp nicht der Lächerlichkeit auszusetzen. Doch dann sah ich ihn ...
Der Spätzle-Profi von Silit sah für mich so aus, als könnte man damit ganz einfach und ohne gro?es Kleckern Spätzle produzieren. Oder besser gesagt Knöpfle. Es vergingen einige Wochen ohne dass mir das Objekt der Begierde aus dem Sinn gegangen wäre. Als ich dann online Johann Lafer mit so einem Spätzle-Profi sah und er damit auch noch Mohnknöpfle machte, war es um mich geschehen. (Ja, ja, der Herr Lafer ist schon werbewirksam ...) Ich wollte so ein Teil haben. Nun liegt es hier. In schönstem Edelstahl. Sehr solide, was man von dem Plastikschaber, der sich formvollendet an das Gerät schmiegt, nicht sagen kann. Von der Produktion waren noch hauchdünne Plastikfädchen übrig, die erst einmal abgepult werden wollten. Nicht, dass die noch zu Spätzle werden.
Kann es kaum erwarten, am Wochenende loszulegen!
Update 2009: Der Spätzle-Profi ist aus meinem Haushalt nicht mehr wegzudenken.
Hier meine Lieblings-Spätzle-Rezepte
Käsespätzle
Spinatspätzle
Hirschgulasch mit Haselnussspätzle
Entenbrust mit Rahmwirsing und Haselnussspätzle (bzw. Knöpfle)
14 Kommentare
?brigens hatte ich als ebensolcher ?Fischkopp? die gleichen Hemmungen, hab's dann aber einfach mal ausprobiert mit Holzbrett und Fleischmesser (letzteres, weil es eine sch?ne lange und gerade Klinge hat): Beim ersten mal noch etwas langsam und holperig, klappte es beim zweiten mal schon besser, seit dem dritten mal w?rde ich es nie wieder anders machen! Nur beim Brett ist ein Griff schon recht hilfreich, das ist dann meinem Fr?hst?cksbrett gewichen. ;-) Ich kann dich nur ermuntern, das auch mal zu probieren.
Ich glaube, das, wovor Du beim sp?tzleschaben Angst hast macht handgeschabte Sp?tzle aus: Ihre unregelm??ige Form und das ganz klare Signal: "Die sind handgeschabt, wie man sieht!"
Wenn Du die Pseudosp?tzletropfen ins kochende Wasser gedr?ckt hast, nimm f?r das letzte bisschen Teig einfach ein Holzbrett und ein Messer oder etwas scharfkantige und schab mal ein wenig zur Probe.
Ein Freund aus dem Schwarzwald hat es ?ber sein Mutter f?r mich besorgt und ich m?chte ihn nicht mehr missen.
Bin schon gespannt wie das Ergebnis am Wochenende aussehen wird.
Die Kartoffelpressen fand ich n?mlich auch immer suboptimal, vom Brett schaben, das mag mit einiger ?bung irgendwann gelingen - aber ich m?chte es nicht f?r eine gro?e Runde (z.B. meine 5-k?pfige Familie + Besuch) machen!
Wollte mir so ein Teil auch zulegen, wollte aber vorher meine Kartoffelpresse ausprobieren, f?r die Sp?tzle, denn so oft mache ich die ja nun gerade nicht...
Ansonsten wollte ich noch sagen dass ich sehr gerne hier mit schm?kere ;-)
ist euch der Kn?pflehobel gekannt, da gelingts sogar mir !
f?r meine geliebten K?sesp?tzle
eure K?seplatte.com
In meine Sp?tzle kommen ein paar Eier, etwas Sprudel und das ganze wird sch?n ger?hrt, dann Mehl so dass es eine gute Pampe gibt und zum Schluss noch Gries, so werden die Sp?tzle kernig und geben trotz Karoffelpresse sehr unregelm??ige Formen ab. Ein echter Schwabe meinte sogar mal, die Dinger seien handg'schabt.
Zum einen lass ich die Masse eine knappe halbe Stunde stehen und dann sollte das Ganze so richtig herrlich dick sein.
Zu den Handg'schabten, die gehen hervorragend mit einem d?nnen Fr?hst?cksbrett mit Griff. Die Teigmasse muss d?nn dar?ber gezogen werden und ich schabe sie mit einem Teigk?rtchen ab - geht fix und die Dinger sind wunderbar, speziell Kr?uter- oder Wurstsp?tzle gelingen super.
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