Hausmannskost für die Party
Von Claudia am Feb 3, 2006 | In Partyfood, Alltagsküche | 6 Feedbacks »

Mal ehrlich: Kartoffelsalat oder Nudelsalat - mitgebracht und praktischerweise serviert in einer abgeschrapelten Tupperschüssel - ist doch ein absoluter Partyabtörner, oder? Was macht man aber, wenn man ein Partyservice ist und seinen Kunden neben Hummer, Kaviar & Co. auch Bodenständiges anbietet? Man muss es nur so ansprechend pr?sentieren, wie ich es auf einer Berliner Party gesehen habe.
Kartoffelsalat und Hackfleischbratlinge (aka Frikadellen & Buletten) kommen in Whiskygläsern daher und bekommen lediglich ein wenig Kräuter-Deko. Wenn man es geschickt anstellt, kann man die Gläser auch platzsparend aufeinandertürmen. Und hoffen, dass das "Kartenhaus" stabil bleibt, und kein Depp auf die Idee kommt, ein Glas aus der Mitte zu ziehen. Diese Art des Servieren gefüllt mir - da passt so ziemlich jeder Salat rein.
S?lze wird häbsch dekoriert in den von mir so gesch?tzten Mini-Weckgläsern kredenzt. Plastikschüsseln erfüllen lediglich den Zweck der Zubereitung und Aufbewahrung. Ich habe übrigens beobachtet, dass diese "deftigen" Angebote zwar erst einmal neugierig betrachtet werden, die meisten Leute dann aber doch mehr Scampi, Lachs & Co. auf ihren Tellern stapelten...

Auch für Deftiges wie beispielsweise Rinderrouladen gibt es eine Lösung:
Die Rouladen werden scheibchenweise mit Kartoffelpüree, Sauce und Mini-Princessbohnen auf Portionstellern gereicht. Das fand ich allerdings etws problematisch, weil die Scheibchen für einen Happs etwas groß geraten waren, und die kleine Gabel zum Zerteilen denkbar ungeeignet war. F?rs Walking Dinner halte ich Rouladen für nicht ganz optimal.
So, und jetzt habe ich nach den ganzen Partys der letzten Woche nur noch einen Wunsch: Am Wochenende wieder selbst kochen...
6 Kommentare
Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat geh?rt auch zu meinen Lieblingsgerichten ;)
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