Baby Leaf - Pflücksalat
Von Claudia am Jul 1, 2008 | In News, Vegetarisches, Salate, New Food, Frühling, Sommer | 3 Feedbacks »

In letzter Zeit lese ich in den Zutatenlisten aktueller Kochrezepte bei Salaten vor allem eine Zutat: "Baby Leaf". Nun kann man sich ja schon vorstellen, dass es sich dabei um junge, kleine Bl?tter handelt. Aber um welche? Heute entdeckte ich endlich einmal eine Packung abgepackten Salats. Dort stand recht nüchtern drauf: Baby Leaf Pflücksalat.
Der musste nat?rlich mit nach Hause und war mit 1,99 Euro zwar teurer als Eisberg oder Feldsalat solo, machte aber rein optisch schon einmal viel mehr her. Auf der Packung erfahre ich dann auch, was wirklich drin ist: Junge Senfkräuter (Brassicaceae) mit Salatkräutern (Mangold, Rote Bete, Ruccola) in veränderlichen Anteilen. Die Mangoldblätter, Rote Bete und der Ruccola sind schnell identifiziert, sie scheinen mir mengenmäßig dem restlichen Kraut unterlegen.
Auf jeden Fall haben die Salatkräuter richtigen Erdboden gesehen. Die kleinen Erd-Klümpchen und -Krümel lassen auf einen lehmhaltigen Boden schließen. Soweit zur makroskopischen Untersuchung.
Da diese Mischungen recht beliebt sind, hat sogar der Gartenhandel reagiert, und bietet Baby Leaf Salat sogar als Saatband an. Dort finden sich wiederum ganz andere Salate drin: Amerikanischer brauner, Salad Bowl, Red salad bowl/Vulcano, Lollo rosso, Australische Gele und Rouge grenobloise/Winnetou - so gesehen bei Pötschke. Recht bunt in Form und Farbe ist aber diese Zusammenstellung.
Die Salatmischung muss unbedingt gekühlt werden, sonst machen die zarten Blätter zu schnell schlapp. Insgesamt macht der Salat einen guten Eindruck, die Blattstiele sind einigermaßen kurz gehalten, ich werde sie noch ein Stückchen weiter abknipsen. Wie der Baby Leaf Salat geschmeckt hat, erfahren Sie morgen - denn noch knurrt mir der Magen ...
3 Kommentare
Lass es Dir schmecken!
Einen Kommentar hinterlassen
| « Salat mit Feigen, Parmaschinken und Ziegenkäse | Dorade aus dem Ofen » |









