Kategorie: Restaurants

Kaffeetrinken in Worpswede

Apfelstrudel mit Vanilleeis
Spontaner Sonntagsausflug nach Worpswede. Seit Jahren hatte ich mir vorgenommen, einmal ins Teufelsmoor zu fahren und ein wenig auf den Spuren der K?nstler zu wandeln, die sich dort gegen Ende des 19. Jahrhunderts niedergelassen hatten, um dem Akademiemuff zu entfliehen und in der Natur zu malen. Die Reste der ursprünglich verklärten Idylle kann man nur noch erahnen.

Kitsch und Kommerz haben sich dort in den Stra?en des Dorfes breit gemacht. Immerhin hängen in den Ausstellungen der zahlreichen Gallerien

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  • Das "Bankgeheimnis"

    Die BankMit Fritz Schilling wechselte mal wieder ein Spitzenkoch von Bayern in den hohen Norden. In einer alten Bankhalle in der Hamburger Innenstadt, in der "Brasserie Die Bank" fand er ein neues Zuhause. Da erste Berichte mehr als positiv waren, musste ich dort nat?rlich auch einmal hin.

    Von au?en ahnt man nix, man muss erst einmal in ein unscheinbares Geb?ude und in den ersten Stock. Dort befindet sich die alte Schalterhalle mit 6 m hohen Decken. Alles sehr dezent eingerichtet, riesige Schwarzwei?fotografien an den W?nden. Insgesamt wurde darauf geachtet, so viel wie m?glich von dem alten Charme des Geldtempels zu erhalten. So findet sich beispielsweise im alten Tresor eine Garderobe.

    Mein erster Eindruck: Alles sehr schick, vor allem auch die Leute. Viele kleinere Tische stehen meist f?r zwei Personen dicht an dicht, so dass Privatsph?re eher woanders zu suchen ist. Durch die hohen Decken ist es entsprechend laut. Was mir gleich zu Beginn negativ auffiel: Wer seine Garderobe abgibt, muss 1,- Euro zahlen. Ein wenig merkw?rdig f?r ein gutes Restaurant...

    Das Essen:

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  • Eckart Witzigmanns Palazzo

    Marinierter Lachs mit Bonito Flocken und Stör-MousseNeulich las ich, dass "Pomp, Duck & Circumstance" (Berlin) von allen "Gourmet-Events" in punkto Unterhaltung am besten sei. Eckart Witzigmann mit seinem Palazzo hingegen sei vom Essen her am lohnenswertesten. Ich habe leider nur den Vergleich mit Wohlfahrts Palazzo im vergangenen Jahr, kann aber bestätigen: Witzigsmanns Menü ist sehr lecker!

    Als Vorspeise gab es "Komposition vom marinierten Lachs mit Bonito Flocken,
    Mousse vom geräucherten Stör und Wasabi-Gurken". Der Lachs zerging nur so auf der Zunge und auch die Wasabi-Schärfe harmonierte hervorragend mit dem Fisch. Den Dill nehme ich mal als Garnierung, denn zum Geschmack hat dieses Kraut eigentlich nix beigetragen, wäre auch ein wenig Fehl am Platz gewesen.

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  • Strandbad Mitte in Berlin

    Strandbad Mitte

    Bei meinen beruflichen Kurztrips bleibt für kulinarische Höhenflpge meist keine Zeit. Am Wochenende war ich kurz in Berlin. Für ein Frühstück im "Strandbad Mitte" (Kleine Hamburger Straße), anschließendem Besuch im Palast der Republik und einen Kaffee im "Schwarzenraben" (Neue Schönhauser Straße 13) blieb dennoch Zeit.

    Beim Frühstück hatte ich mich für das "Eierkuchenfrühstück" mit Früchten und frisch gepresstem Orangensaft entschieden, dazu ein Br?tchen mit Butter. Die Frühstücksteller meiner Mitesser sahen netter aus, aber ein Pfannkuchen macht halt auf dem Teller auch nicht so viel her wie beispielsweise eine gemischte Platte mit Käse und ital. Wurstspezialitäten. Insgesamt sehr solides Frühstück zu den ?blichen Preisen (mein Pfannkuchenfrühstück hat 5,50 gekostet, Kaffee exkl.). Das Ambiente ein wenig dunkel, klasse die großen Aquarien und die Badeanstaltsdeko. Leider hatte ich keine richtige Kamera dabei, so bleibt es bei "Beweisfotos" vom Handy.

    Danach ging es in den bereits entkernten Palast der Republik, der bald abgerissen wird. Zurzeit beherbergt der Palast die Ausstellung "Fraktale IV - Tod". Eine sehr morbide Ausstellung in einem Ambiente, das hervorragend zu dem Thema passt. Die eingerichtete Lounge, in der man Kaffee und Kuchen bekam, haben wir uns nur kurz angeguckt, uns dann aber doch für den "Schwarzenraben" in der Neuen Schönhauser Straße entschieden.

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  • Im "Esszimmer" (Hamburg)

    EsszimmerDieser Herbst ist wirklich nicht zu verachten. Die letzten Tage waren in Hamburg so warm, dass ich gestern mein Mittagessen sogar noch einmal drau?en in der Sonne einnehmen konnte. Mit einem Freund aß ich im "Esszimmer" im Eppendorfer Weg.

    Das "Esszimmer" ist eine Mischung aus Feinkostladen und Bistro. In Erinnerung geblieben sind mir die kleinen, ca. 1,5 cm langen, Mini-Salami im Tresen, daneben muss es noch andere Leckereien gegeben haben, die als Antipasti locken. Draußen stand ein Schild, das darauf aufmerksam machte, dass man hier auch so schwer Erhältliches wie Clotted Cream bekommt. Allein das muss ich mir merken, falls ich mal wieder einen Jieper auf Scones mit clotted cream und Erdbeermarmelade habe. Für den Laden hatte ich allerdings keinen weiteren Blick übrig, denn was uns ins Esszimmer getrieben hatte war Hunger. Es war voll, aber nach kurzem Warten hatten wir einen Platz in der Sonne.

    Die Karte tagesaktuell mit Kreide auf eine Tafel geschrieben offerierte Bodenständiges wie Kassler mit Sauerkraut und mediterrane Hausmannskost. Wir entschieden uns beide für eine Frikadelle mit Tomatensauce und Salat. Sehr solide, aber nicht minder lecker. Dazu eine Weißweinschorle, zum Abschluss einen Milchkaffee mit viel Milchschaum. Bei strahlendem Sonnenschein ein perfekter Mittagsgenuss.

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