Kommentar von: Alessa [Besucher]
AlessaHallo,

danke f?r diesen Artikel ?ber das Buch "We feed the world". Es wird ja viel geschrieben und berichtet dar?ber.

Ich war mir zun?chst nicht ganz sicher, aber jetzt habe ich mich entschieden, das Geld f?r den Besuch im Kino einzusparen und dann in den Erwerb des gleichnamigen Buches zu investieren.

Gru?,
Alessa
19.07.06 @ 01:38
Kommentar von: susan [Besucher]
susanhallo,

habe letztens den film gesehen und werde mir sicherlich auch noch das buch zulegen.

wenn ich in diesem zusammenhang vielleicht werbung f?r ein anderes buch mit ?hnlichem thema machen d?rfte?:

"die suppe l?gt" von hans-ulrich grimm.

seither gucke ich mir jedes etikett genau an und es gibt viele produkte (ziegenk?se z.b.), die ich heute nicht mehr kaufe, weil sogar dort fragw?rdige lebensmittelzus?tze drin sind. gem?se und obst aus spanien kaufe ich ?brigens auch grunds?tzlich nicht mehr.

lg susan
19.07.06 @ 10:50
Kommentar von: Kaffeebohne [Besucher]
KaffeebohneBei uns l?uft der Film Ende diesen Monats im Programmkino, da werde ich mir den Film auf jedem Fall ansehen. Ich bef?rchte nur, dass sich diesen Film nur die ansehen, die sich sowieso schon bewu?t ern?hren und lokal einkaufen. Gru? Katja
19.07.06 @ 22:07
Kommentar von: creezy [Besucher]
creezyHm, und warum kriege ich meinen Kommentar nicht abgesetzt? Sind doch gar keine Schimpfw?rter enthalten? ;-(
19.07.06 @ 22:49
Kommentar von: creezy [Besucher]
creezyGut, dann schreibe ich etwas anderes. Die Crux liegt in dem letzten von Dir zitierten Satz: 'Den um unser Essen k?mmern wir uns t?glich!' Da liegt der Hase im Pfeffer. Denn die allerwenigsten Menschen k?mmern sich wirklich um ihr Essen. Sie k?mmern sich darum, etwas zum essen zu haben ? aber nicht mehr darum, was sie essen. Sie kaufen Fertigsalate, vorgesch?lte Kartoffeln, Kinder, die heutzutage in Deutschland in die Schule kommen, haben z.B. noch nie in ihrem Leben eine gr?ne Gurke gegessen. Es ist z.B. erwiesen, dass die meisten Menschen, die ?bergewichtig sind auch sozialschwache Menschen sind, die sich h?ufig eben nur von 'billigen' Fertigprodukten ern?hren k?nnen, anstatt von frischer gesunder Nahrung.

Ich habe neulich in der Biolebensmittelabteilung einer Kaufhauskette Bio-Produkte gesehen, die g?nstiger waren als die gleichen Produkte aus der Massenproduktion. Da geht der Trend wieder hin, von der Wirtschaft bestimmt: die Produzenten verdienen k?nftig mehr, wenn sie nicht mehr Bioprodukte anbauen. A(r)men!
19.07.06 @ 22:57
Kommentar von: Claudia [Mitglied] E-Mail
@alessa: Ja, das Buch bietet mehr Information, daf?r sind die Bilder des Films eindringlicher. Letztlich erreicht der Film sicher mehr Menschen als das Buch.

@susan: Von Hans-Ulrich Grimm habe ich "Die Ern?hrungsl?ge" gelesen. "Die Suppe l?gt" steht auch auf meiner Leseliste.

@kaffeebohne: Im Programmkino ist das sicher nett. Das erinnert mich gerade an die Aktion der M?belmacher, die ein Programmkino f?r diesen Film gemietet hatten und ihren Kunden den Film in einer Gratis-Vorf?hrung gezeigt haben.

@creezy: Ja, Fettleibigkeit findet sich geh?uft in sozial schwachen Schichten. Das kann man schon an den Kindern erkennen. Es ist schockierend zu sehen, was die Eltern ihren Kindern damit antun.
Und ja, die sozial Schwachen kaufen bevorzugt Fertigprodukte, die ern?hrungstechnisch zum Himmel stinken. Weil sie oftmals nicht wissen, wie richtig gekocht wird. Aber auch, weil es ihnen schwer f?llt, sich ?berhaupt um sich zu k?mmern.
Der Kostenfaktor wird immer wieder angef?hrt, aber daran glaube ich nicht. Fertiger Milchreis und Pudding im K?hlregal, Currywurst fertig f?r die Mikrowelle und die ganzen Fertigmen?s - das ist alles ganz sch?n teuer. Gerade in sozial schwachen Familien findet sich neuste Unterhaltungselektronik, pro Haushalt gibt es mehrere Handys und oft wird geraucht. Am Geld kann es nur in den seltensten F?llen liegen, wenn sich Familien schlecht ern?hren. Aber die Deutschen geben prozentual gesehen sehr wenig f?rs Essen aus, obwohl sie mit die niedrigsten Preise im europ?ischen Vergleich haben.

19.07.06 @ 23:22
Kommentar von: Holger [Besucher]
Holger"obwohl sie (die Deutschen) mit die niedrigsten Preise im europ?ischen Vergleich haben." Wie kommst Du denn blo? darauf?
20.07.06 @ 09:25
Kommentar von: Claudia [Mitglied] E-Mail
@Holger: ACNielsen (Marktforschungsunternehmen) hat in seinem "Euro Price Barometer" von Mai 2006 herausgefunden, das die Preise f?r einen aus 140 Produkten bestehenden Warenkorb in Deutschland und in den Niederlanden am g?nstigsten ist: http://ch.de.acnielsen.com/site/pr20060518.shtml

Focus online schreibt im April 2006 in "Nahe dran": "Selbst im Vergleich mit dem US-Markt, der f?r seinen harten Preiswettbewerb bekannt ist, sind unsere Lebensmittelpreise niedriger." Leider nennt die Autorin dort keine Quelle.
20.07.06 @ 19:27
Kommentar von: herwig Danzer [Besucher]
herwig DanzerDanke f?r Deine ausf?hrliche Auseinandersetzung mit dem Buch und dem Thema, die ich gleich auch mit unserer Buchbesprechung verlinke: http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2006/06/we_feed_the_wor.html.
Eine gute Erg?nzung inklusive Verbeserungsvorschl?gen dazu w?re das Buch von Bernhard P?tter "K?nig Kunde ruiniert sein Land" http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2006/03/knig_kunde_ruin.html
das wir beim gestrigen Planungs-Besprechungs-Kochtreffen der Frankfurter Nachhaltigkeitsmesse "Future Fair" als Orientierungshilfe verwendet haben.
28.07.06 @ 12:25
Kommentar von: alice [Besucher]
alicehallo,
also ich habe den film vor kurzem in der schule gesehen und er hat einem wirklich die augen geöffnet. wir müssen jetzt darüber einen vortrag halten und meine gruppe hat das thema alternativen. wir brauchen also möglichst viele ideen, wobei der wichtigste punkt auch das informieren und umdenken von uns, den verbrauchern, ist. vielleicht hat ja jemand noch ideen wie man das ganze gut umsetzen kann und welche punkte man noch ansprechen könnte. wir haben den teil über brotverschwendung in deutschland, den tomatenanbau in spanien und den sojaanbau in brasilien des films gesehen und müssen uns nur auf diese themen beziehen. vielleicht bekomm ich ja ne antwort auch wenn der letzte eintrag schon n paar jahre her ist. Lg
13.02.10 @ 13:07
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